Quelle: http://blickfaenger.net/article/articleprint/57/-1/13/


Der Leipziger Architekt Otto Brückwald errichtete 1888/1889 diesen elfachsigen Monumentalbau im Stil des palladianischen Klassizisimus. Auftraggeber war die örtliche Handelskammer, die aufgrund steigender Schülerzahlen neue Räumlichkeiten für die Öffentliche Handelslehranstalt benötigte. Die feierliche Einweihung des Schulneubaues fand am 5. Oktober 1890 statt. Nach der Neugründung der Volkshochschule am 15. Juni 1946 zog diese nach und nach in die Räume der Löhrstraße.

Das Gebäude, welches durch klassische Ordnungsprinzipien gegliedert ist, steht inmitten eines großstädtischen Siedlungsgebietes direkt an einer Hauptstraße. Der sandsteinverkleidete Bau mit hohem, rustiziertem Sockelgeschoss zeichnet sich durch einen Mittelrisalit mit Kolossalpilastern und Dreiecksgiebel aus. Im Inneren findet sich ein repräsentatives Treppenhaus.


Illusionsmalerei an der Decke im Entree.


Die restauratorische Arbeiten im Treppenhaus wurden von unserer Werkstätte 2003/2004 durchgeführt. Der Nutenputz wurde wieder hergestellt, die Kapitelle der Säulen vergoldet, Wandmalereien ausgeführt, die Wände erhielten ihre ursprüngliche Farbigkeit und Bemusterung.


Zwischenpodest


Balkon vor der Aula


Illusionsmalerei am Treppenkopf.


Detail eines vergoldeten Kapitells.

E-Mailadresse des Empfängers:

*

Ihre E-Mailadresse:

*



| zurück zur normalen Ansicht | Diesen Artikel empfehlen |