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Schwägrichenstr. 11


Restaurierung Leipzig


Schwägrichenstr. 11

Das von Otto Brückwald im Musikviertel in den Jahren 1894/96 geschaffene Stadtpalais, Schwägrichenstraße 11, diente bedeutenden Persönlichkeiten als Wohnhaus.
So mietete Max Klinger für seine Freundin, die Schriftstellerin Elsa Asenijeff, eine große Wohnung im Hochparterre der Schwägrichenstraße 11.
Heute präsentiert das Wohn- und Geschäftshaus wieder seine frühere Schönheit.
Von herausragender Bedeutung ist die Farbgestaltung im Entrée und im Treppenhaus.


Entrée, Blick ins Treppenhaus
Entrée, Blick ins Treppenhaus


Treppenhaus, Hochparterre, Deckenmalerei
Treppenhaus, Hochparterre, Deckenmalerei

















Der Konservierung und Restaurierung ging eine Erweiterung vorhandener Befunde mit
entsprechenden Analysen voraus.
Dabei traten u.a. hochwertige Bemalungen und Vergoldungen sowie ein Leinwand-Gemälde mit einem Motiv der Bildenden Künste zutage.
Auf der Grundlage eines detaillierten Maßnahmenkatalogs erfolgten die weiteren Arbeiten.
Priorität hatte der konservatorische Erhalt von Originalen, wie dem Leinwand-Gemälde.
Die unter einigen Malschichten verborgene originale Decken- und Wandmalerei wurde in großen Teilen freigelegt, ebenso Edelmetallauflagen und Stuckelemente. Allerdings mussten auch einige nicht mehr intakte Bereiche entsprechend der Befunde ergänzt und rekonstruiert werden.

Durch diese Arbeiten wurde die Originalsubstanz dieses Bauwerkes erhalten und nachfolgenden Generationen wieder zugänglich.
Mit den wiedergewonnenen Ausmalungen im Treppenhaus wird die Bedeutung der Farbfassung für die Gliederung des Innenraumes und die Verdeutlichung der Architektursprache anschaulich gemacht.


Entrée, Deckenmalerei, Vorzustand
Das Foto zeigt das zum Teil freiliegende originale Deckenbild im Entrée


Entrée, Deckenmalerei, Endzustand
Nach der sorgfältigen Abnahme mehrerer Malschichten zeigte sich das Deckenbild wieder in alter Schönheit.